Pomerol, Bordeaux, Frankreich
Le Pin
Le Pin, eine Ikone unter den Garagisten, die aus einem Weinberg hervorgegangen ist, der kaum größer ist als ein Fußballfeld, zählt zu den seltensten und begehrtesten Weinen der Welt.
Geschichte
Le Pin als Weingut besteht zwar erst seit 1924, doch sein erster echter Jahrgang unter diesem Namen war 1979, als die belgische Familie Thienpont die winzige Parzelle erwarb. Jacques Thienpont machte das Weingut fast zufällig zu einer weltweiten Ikone: Beim ersten Jahrgang hatte er keinen Platz, um den Wein abzufüllen, und füllte ihn direkt in Fässer ab, wodurch Le Pin seine charakteristische seidige, üppige Textur erhielt.
Es gilt als Vorläufer der Garagiste-Bewegung.
Stil und Charakter
Le Pin präsentiert sich in seiner Jugend offener, vollmundiger und fruchtbetonter als der strukturierte Pétrus, mit dem er oft verglichen wird. Er wird aus Merlot-Trauben auf Kies- und eisenhaltigem Lehmboden gekeltert und ist üppig, aromatisch und sinnlich, mit einer samtigen Textur und großer Tiefe.
ANLAGEHINWEISE
Warum Sammler und Investoren darauf achten
Mit einer Produktion von durchschnittlich nur etwa 500 Kisten pro Jahr – manchmal sogar weniger – ist die extreme Knappheit des Le Pin der Motor für seinen Wert. Nur der Pétrus, dessen Produktionsmenge um ein Vielfaches höher ist, erzielt in Pomerol noch höhere Preise. Für Sammler stellt er die seltenste Kategorie unter den Bordeaux-Weinen dar, und die Nachfrage übersteigt das winzige Angebot stets bei weitem.
Ausgewählte Weine
Le Pin
In den meisten Jahren gibt es keinen Zweitwein.
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